Geld im Alter: Diese Möglichkeiten zum Zuverdienst gibt es

Sollte man mit 55, 60 oder 65 Jahren noch in Aktien investieren? Verbraucherschützer und Finanzexperten sind sich zwar nicht zu 100 Prozent einig, vertreten aber die Ansicht, dass sich die Risiken durchaus managen lassen. Bevor in Aktien investiert wird, sollte eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation erfolgen – wie hoch ist das Vermögen, wie hoch ist das Einkommen und gibt es bereits Vorsorgeprodukte, die zum Rentenbeginn ausbezahlt werden?

Wichtig ist, dass der zukünftige Anleger nicht sein gesamtes Vermögen in Wertpapiere oder in einen Fonds steckt – ein Teil sollte auf einem Tagesgeldkonto verwahrt werden, sodass der Anleger auch einen jederzeitigen Zugriff auf das Ersparte hat.

Aktien sorgen für einen interessanten Zusatzverdienst

Ein Teil des Vermögens kann aber durchaus in den Aktienmarkt fließen. Die Entnahmefrist sollte jedoch über fünf Jahre liegen, sodass kurzfristige Schwankungen nicht zum Problem werden. Wichtig ist eine schrittweise Erhöhung der Aktienquote – der Anleger sollte sich auf die Dividendenrenditen und nicht auf Kursgewinne konzentrieren.

Eine Möglichkeit sind Exchange Traded Fonds (ETF), da hier das Geld in die stärksten Dividendentitel investiert wird. Problematisch ist lediglich der Umstand, dass es hier keine Rücksicht auf die jeweiligen Branchen gibt. Wird das gesamte Geld in eine Branche investiert, die in weiterer Folge strauchelt oder mitunter sogar einbricht, so kann es zu horrenden Verlusten kommen. Aktiv gemanagte Fonds sind interessanter, da so eine breite Streuung erzielt werden kann – die Risiken, wie beispielsweise Klumpenrisiken oder Währungsrisiken (Informationen dazu zum Beispiel bei CMC Markets) werden also deutlich gemindert.

Wer sich für den Aktienmarkt interessiert oder bereits Wertpapiere besitzt, der kann also selbst dafür sorgen, dass das Vermögen steigt. All jene, die jedoch unsicher sind, sollten hingegen einen Finanzexperten kontaktieren, der das Vermögen des Anlegers in Aktien oder auch in einen Fonds steckt.

Sparbücher oder Bausparverträge sind keine Alternativen mehr

Ein weiterer Teil kann in Spezialfonds, vorbörsliche Firmenbeteiligungen, Rohstoffe oder auch Unternehmensanleihen investiert werden. Mitunter lohnt sich auch der Erwerb einer zweiten Immobilie, die in weiterer Folge vermietet wird. Am Ende spielt natürlich das tatsächliche Vermögen eine Rolle. Ältere Dienstnehmer oder Rentner, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, sollten ihr Erspartes in sichere Anlagen investieren (dividendenstarke Titel), vermögende Anleger können aber durchaus in Rohstoffe oder Immobilien investieren oder auch derart mit Aktien spekulieren, sodass sie ausschließlich von den Kursschwankungen profitieren.

Bausparverträge oder Sparbücher sind jedoch nicht empfehlenswert. Die Inflation, die durchschnittlich 2 Prozent beträgt, frisst das Ersparte auf – die heutigen Sparbücher oder Bausparverträge werden mit unter 1,0 Prozent verzinst. Werden also 1.000 Euro veranlagt, so bleiben am Jahresende nur noch um die 980 Euro übrig.

Wer schon in jungen Jahren sein Geld veranlagt hat, der wird im Alter ein deutliches Plus verbuchen können

Rentner, die schon in jüngeren Jahren Vorsorgeprodukte gewählt oder eine Immobilie erworben haben, dürfen sich auf ein deutliches Plus freuen. Vor Jahrzehnten gab es noch einen attraktiven Garantie-Zinssatz; des Weiteren wird der Kredit für die Immobilie bereits getilgt sein, sodass nun auch mietfrei gewohnt werden kann.

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