Weniger Tempo – mehr Genuss

zufriedenheit-im-alterWer schon ein halbes Jahrhundert auf der Welt ist, befindet sich in einer spannenden, aber auch anstrengenden Phase seiner Existenz. Das Leben ab 50 kennzeichnet zum einen große Belastung im Berufsleben, denn in der Regel ist in diesem Alter die höchste Karriere- und Einkommensstufe erreicht. Auf der anderen Seite fühlt jeder Mensch das Nachlassen der Leistungsfähigkeit, die ersten, altersbedingten Gesundheitsprobleme treten möglicherweise auf.

Die eigenen Kinder haben Mutter und Vater zu Großeltern gemacht, die staatliche und private Altersvorsorge geben regelmäßig Rückmeldungen über die finanzielle Ausstattung nach dem Eintritt in den Ruhestand. All diese Entwicklungen zeigen: Der Mensch ist auf dem Weg zur abschließenden Kurve seines Lebens, hinter der nur noch die Zielgerade auf das entspannte Auslaufen einer hoffentlich zufriedenstellenden Existenz wartet.

Erfüllte Freizeit in der Drei-Generationen-Familie

Wem es gelingt, den beruflichen Stress als positiv zu empfinden, wer den Umgang mit den Enkeln als bereichernd und nicht als belastend wahrnimmt, befindet sich jenseits der 50 vielleicht in der glücklichsten Phase des Lebens. Voraussetzung dafür ist vor allem, das rechte Maß im Verhältnis von Beruf- und Privatleben zu finden. Vielleicht auf den letzten noch machbaren Karriereschritt zu verzichten, weil er weder für das eigene Ego noch finanziell nötig ist.

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Nahe Verwandte pflegen – Diese 5 Faktoren sollten Sie sich vor der Entscheidung überlegen

Nahe Verwandte zu pflegen ist eine große Aufgabe. Dessen sollten Sie sich bewusst sein und gründlich mit Ihrer Familie darüber nachdenken bevor sie diesen Schritt gehen. Die Pflege eines älteren Menschen ist eine große Aufgabe, der man gerecht werden und sehr oft seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen muss. Mit viel Liebe und Verständnis lässt sich aus dem Lebensabend Ihres Angehörigen aber auch eine sehr schöne und liebevolle gemeinsame Zeit machen.

Bereitschaft, Zeit, Geld, Nachsicht, Kompromisse

Über diese fünf Faktoren sollten Sie sich gründlich und eingehend Gedanken machen bevor Sie zum pflegenden Angehörigen werden. Niemand ist ein schlechter Mensch, wenn er sich dies nicht zutraut, denn einen älteren Menschen zu pflegen ist eine große Aufgabe.

Besteht generell die Bereitschaft zur Pflege? Das heißt, sind Sie bereit Ihr Leben den neuen Gegebenheiten anzupassen, nachts aufzustehen und voll und ganz für z.B. Mutter, Vater oder Schwiegereltern da zu sein? Auch die Zeit spielt eine wichtige Rolle. Je nach körperlicher Konstitution kann die Pflege sehr zeitintensiv sein und muss neben Beruf und Haushalt im alltäglichen Leben eingeplant werden. Leider spielt auch der finanzielle Aspekt bei der Pflege eine große Rolle und darf nicht außer Acht gelassen werden. Rente und Pflegegeld reichen oftmals nicht für den kompletten Lebensunterhalt Ihres Angehörigen aus, so dass Sie einen gewissen finanziellen Spielraum benötigen um fehlende Beträge für Medikamente und Ähnliches ausgleichen zu können.

Bitte seien Sie nachsichtig. Älteren pflegebedürftigen Menschen passieren oft kleine unangenehme Missgeschicke, deren Beseitigung ein gewisses Maß an Überwindung kosten werden. Vergleichbar ist dies in etwa mit der körperlichen Pflege und Hygiene eines Babys mit dem Unterschied, dass Babys und Kleinkinder beispielsweise mit der Zeit erlernen, ihre Toilettengänge selbstständig zu erledigen. Bei Ihrem Angehörigen wird sich dies eher mit der Zeit verschlechtern.

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Möglichkeiten für eine Betreuung im Alter

Dank neuester medizinscher Fortschritte werden wir immer älter. Bis ins hohe Alter helfen Haustiere Vitalität zu bewahren und tragen durch viele weitere, positive Effekte zur geistigen Fitness bei. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit oder mit einer Demenzbetreuung diese Lebensqualität bewahrt werden kann.

Wenn nicht mehr alles alleine geht

Wohnen im Alter spielt für viele eine eher subtile Rolle. Sie gewinnt erst mit zunehmendem Alter an Wichtigkeit oder sobald ein Familienangehöriger von einer notwendigen Altenpflege betroffen ist. Dann, wenn eine Betreuung nötig wird, ist das Thema sofort präsent. Die Organisation der Altenpflege durch die eigene Familie stößt schnell an die Grenzen der Belastbarkeit.

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Wunderwaffe Ginkgo? Hilf das wirklich die grauen Zellen fit zu halten?

Das Gehirn ist andauernd damit beschäftigt, Informationen zu speichern, zu verarbeiten oder zu koordinieren. Das sind anspruchsvolle Aufgaben, wie sehen, hören, denken, sprechen, fühlen, handeln und erinnern. Schon von Geburt an sind die Nervenzellen in voller Zahl vorhanden. Die Verbindung der Zellen aber steigt in den ersten Lebensjahren explosionsartig an. Im Alter oder generell im Verlauf des Lebens gehen viele dieser Kontaktstellen – die Synapsen – verloren.

Das Gehirn ist nicht mehr so flexibel wie in jungen Jahren, es braucht mehr Zeit um alles zu verarbeiten. Der Körper wird schwerfälliger und langsamer, Augen und Gehör sind nicht mehr wie sie in jungen Jahren einmal waren. Die Muskeln werden schwächer und die Gelenke werden unbeweglicher. Auf der anderen Seite aber können ältere Menschen auf einen großen Erfahrungsschatz greifen, der diese Einschränkungen ausgleichen kann. Aber viele ältere Menschen geben sich damit nicht zufrieden und wollen ihr Gehirn wieder mobil machen und zwar setzen viele auf Ginkgo.

Hält Ginkgo den geistigen Abbau auf?

Gerade auf Gingko setzen viele ältere Menschen und erhoffen sich somit, dass sich die Funktionsfähigkeit der Nervenzellen wieder verbessert. Die Konzentrationsfähigkeit soll damit ansteigen, die Gedächtnisleistung wird sich verbessern, so die Hoffnung Älterer. Gingko gehört zu den ältesten und wirkungsvollsten Heilpflanzen die es auf unserer Erde gibt. Die Pflanze ist eine alte Baumart die aus China stammt. Die Pflanze hat auch andere Namen wie Fächerblattbaum, Mädchenhaarbaum oder Elefantenohrbaum.

Der Ginkgoextrakt beugt gegen Gedächtnisstörungen, gerade im frühen Stadium von Alzheimer und Demenz vor. Sie fördert die Durchblutung und die Hirnleistung erhöht sich. Zu dieser Wirkweise gibt es viele ernstzunehmende Studien. Der Fächerblattbaum verbessert die Kommunikation der Zellen im Gehirn, die Inhaltsstoffe erhöhen die Energieleistung als auch die Vernetzung im Gehirn. Die Pflanze hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Überträgersubstanzen des Gehirns. Die Einsetzung dieser Pflanze bei Asthma oder Lungenbeschwerden aller Art, verbessern sich durch die Einnahme.

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Yoga für Senioren – Eine Einführung für Anfänger

Yoga ist auch für Senioren eine gute und für den Körper sehr zuträgliche Sportart. Sofern Sie Ihre körperlichen Grenzen kennen und auf kleine Einschränkungen achten, können Sie mit gezielten Yogaübungen Ihren Muskelapparat sehr gut durchbewegen und in Schwung halten. Sofern Sie ein Yoga-Neuling sind beginnen sie gerne langsam mit etwas einfacheren Übungen und steigern Sie sich langsam.

Beim Yoga sollen Sie sich wohl fühlen und nicht quälen. Sofern Sie mit Rheuma oder einem Rückenleiden zu kämpfen haben ist es ratsam vor Ihrer ersten Trainingseinheit einen Arzt aufzusuchen. So kennen Sie von Anfang an die Einschränkungen, an die Sie sich gegebenenfalls halten müssen und können Ihrem Körper verletzungsfrei etwas Gutes tun.

Sanftes Sukshama-Yoga

Sukshama-Yoga beeinhaltet sanfte und einfache Yogaübungen, die sich für jedes Alter eignen. Dieses sanfte Yoga eignet sich sehr gut für Senioren und beeinhaltet Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden für Füße, Fußgelenke, Knie, Hüften, Hände, Augen, Zunge, Kiefer und Nacken. Wenn Sie sich im Sukshama-Yoga etwas ausprobiert haben und sich auch etwas anspruchsvollere Übungen zutrauen möchten können die Übungen des sanften Yogas gerne in ein umfangreicheres Programm integriert werden.

Je nach körperlicher Konstitution ist eine Übungszeit von zwanzig bis dreißig Minuten täglich für Sie empfehlenswert. Schon nach relativ kurzer Zeit werden Sie feststellen, dass Ihr Bewegungsapparat bereits beweglicher wird und die Übungen Ihnen immer leichter fallen. Jedoch sollten Sie sich nicht aus falschem Ehrgeiz überanstrengen. Yoga soll dem Körper guttun, jede Übung sollte Sie nur so sehr anstrengen, dass sie sich mit einem Lächeln durchführen lässt. Zwar kann es keine Beschwerden wegzaubern oder gar heilen, aber eine entspannte Yoga-Einheit täglich kann dazu beitragen, Beschwerden vorzubeugen, die noch nicht da sind.

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Inkontinenz bei Männern – Was kann man tun?

Inkontinenz für Männer kann im Alter genauso wie für Frauen ein Thema werden. Besonders die vergrößerte Prostata oder eine Prostataoperation, aber auch Diabetes, Schlaganfall, Parkinson und ein Bandscheibenvorfall können als Auslöser für die Inkontinenz gelten.

Glücklich im Alter können Sie mit Inkontinenz trotzdem werden, denn eine gezielte Behandlung kann Inkontinenz reduzieren und beheben.

Hilfe bei Inkontinenz bei Männern

Lassen Sie die Ursachen für eine Inkontinenz von einem Arzt abklären, bevor Sie zur Selbsthilfe greifen. Ist als Ursache für die Inkontinenz eine Schwäche der Beckenbodenmuskeln, vielleicht durch Übergewicht bekannt, dann hilft eine Ernährungsumstellung, um das Übergewicht zu senken. Unter Anleitung eines Therapeuten werden die Beckenbodenmuskeln aktiviert und trainiert. Bis die Inkontinenz behoben ist, helfen Inkontinenzhosen, peinliche Situationen zu vermeiden.

Inkontinenz durch Blasenentleerungsstörungen sind gut mit pflanzlichen Medikamenten zu behandeln. Inkontinenz kann durch Extrakte aus Kürbiskernen, Brennnesselwurzeln und Sabalfrüchten beeinflusst werden. Alpha-Rezeptorenblocker lockern den Blasenverschluss, sodass der gesamte Urin entleert werden kann und ein Nachtröpfeln, das auch schon bei jungen Männern auftritt, vermieden wird. Alpha-Rezeptoren sind verschreibungspflichtig.

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Alt werden fern der Heimat – Altersruhesitz in Thailand – Wieso das heute möglich ist

Haben Sie sich bereits überlegt, wo Ihr Altersruhesitz sein soll? Wenn die Arbeit erledigt ist und die Kinder groß sind, dann besteht wieder viel Raum für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Dabei kann es durchaus sein, dass Sie sich mehr Sonne wünschen und ein wärmeres Klima. Schließlich macht Sonne gute Laune und nicht mehr frieren zu müssen oder graue Tage zu erleben kann sehr belebend sein.

Warum also nicht die Rentenzeit dort genießen, wo dies möglich ist? Immerhin sind dies die letzten Jahre eines Lebens und in denen sollten Sie es sich so richtig gut gehen lassen.

Rentenzeit in Thailand

Eine Möglichkeit ist, nach Thailand aus zu wandern. Schließlich haben Sie sich die Rentenpunkte in Deutschland erarbeitet und können sich diese auf ein Deutsches Konto auszahlen lassen, unabhängig von Ihrem Wohnort.

Da in Thailand die Preise im Verhältnis zu Deutschland viel günstiger sind, können Sie sich Ihre Seniorenzeit auch dort gestalten. An den meisten Tagen scheint die Sonne und das Klima ist angenehm warm bis sehr warm. Die Thailänder sind unheimlich freundlich und nett.
Wenn Sie Ihren Alstersruhesitz nach Thailand verlegen möchten ist es von Vorteil, Englisch sprechen und verstehen zu können. Hier können Sie bei Bedarf vorher Kurse an der Volkshochschule belegen oder vor Ort an einer Sprachschule.

Vor dem Umzug können Sie sich überlegen, ob Sie dorthin ziehen möchten, wo bereits viele Deutsche leben oder ob Sie Ihren Altersruhesitz lieber zwischen den Einheimischen verbringen möchten. Hier sind die Geschmäcker natürlich unterschiedlich.

Wichtig ist, dass Sie daran denken, im Ausland auf jeden Fall krankenversichert zu sein! Gesundheitlich kann immer etwas sein, deswegen ist dies absolute Pflicht. Ebenso sollten Sie sich nach dem Umzug einen Hausarzt suchen, zu dem Sie sofort gehen können, wenn Sie medizinische Hilfe benötigen.

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4 Gründe, warum ein Haustier ein Partner gegen die Einsamkeit ist

Nach Hause kommen heißt auch, dass es dort Menschen gibt, die auf einen warten. Zuhause, das ist nicht nur der Ort der Geborgenheit, sondern auch der Ort, an dem man geliebt wird und einfach so sein darf wie man ist.

Viel zu häufig ist es aber so, dass Senioren nach Hause kommen und dort keiner mehr ist, der auf sie wartet. Der geliebte Partner ist verstorben, die Kinder leben ihr eigenes Leben mit ihren Familien. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss ein Haustier her.

1. Ein Haustier, jemand der auf einen wartet

Es ist schön, wenn man aufwacht oder nach Hause kommt und jemand ist da. In eine leere Wohnung zu kommen, kann wirklich eine Überwindung darstellen und morgens alleine aufzuwachen ist auch nicht erstrebenswert. Hat man ein Tier, muss man sich darum kümmern und kommt wieder gerne nach Hause oder ist auch gerne Zuhause.

2. Das Tier ist eine Aufgabe

Senioren, die ein Haustier haben, haben einen geregelten Tagesablauf. Denn ein Hund oder eine Katze möchte regelmäßig sein Futter haben, verlangt, dass man mit ihm vor die Tür geht und spielt. Daher ist so eine Aufgabe gerade für Senioren, die den ganzen Tag Zeit haben und vielleicht sonst in den Tag hineinleben würden, gut.

3. Das Tier ist da, wenn man krank und alleine ist

Wenn man krank ist oder sich alleine fühlt, möchte man meistens nicht alleine sein. Ein Tier ist auch dann da, legt sich zu einem, schmust mit einem und man spürt, dass man lieb gehabt wird.

4. Ein eigenes Tier hat einen immer lieb

Auch, wenn man sich mal nicht richtig verhält oder schlechte Laune hat, ein Tier hat sein Herrchen oder Frauchen auch dann lieb. Es ist da, schmiegt sich wahrscheinlich eher an einen als böse zu werden und man kann gar nicht anders, als auch wieder gute Laune zu haben.

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Was machen eigentlich Senioren in England ?

ratgeber-anleitung-englandIm Jahr 2015 hatten wir in Deutschland rund 17 Millionen sog. Senioren, d.h. Menschen im Rentenalter oder Ruheständler und es werden 25 Millionen Renten ausgezahlt. Außer in Italien ist in Europa der Prozentsatz der Senioren nirgends so hoch wie bei uns.

Zurecht fragt man sich, was diese vielen Menschen mit viel Freizeit und oft auch mit viel oder weniger viel Geld, den ganzen Tag so machen. Nun, sie machen all das, was im Erwerbsleben nicht möglich war.

Engländer reden über Fußball, Golf und übers Wetter

England ist nicht weit von uns entfernt und fast ringsum von spektakulären Küsten und all dem, was ein Deutscher auch schon im Urlaub geliebt hat, umgeben. Im Norden grenzt England an Schottland und im Westen an Wales und die irische See, im Osten an die Nordsee und im Südwesten an den Atlantik. In einer Flugstunde in eine andere Welt – könnte es für denjenigen heißen, der römische Antike und bretonische Legenden liebt, Fußball bei jedem Wetter besucht und eine große Leidenschaft für Gärten besitzt.

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